Viele Unternehmen verfügen über formal etablierte Strategien, Zielsysteme und Interne Kontrollsysteme (IKS). Revisionsseitige Prüfungen zeigen jedoch, dass deren Wirksamkeit und Effizienz häufig nicht vollständig belastbar nachgewiesen werden kann und damit tendenziell überschätzt wird. Eine Problematik dabei ist, dass Wirkungszusammenhänge zwischen den Steuerungskomponenten nicht erkannt und somit nicht konsequent berücksichtigt werden. Strategische Vorgaben, operative Ziele und das IKS bleiben dabei oft nur lose verknüpfte Parallelwelten. Der Beitrag vertritt die These, dass risikoorientierte Kennzahlen die Steuerung von IKS wirksamer und ressourcenschonender machen. Anhand von Prüfungsbeobachtungen aus dem Recruiting-Management wird gezeigt, wie ein solcher Ansatz nicht nur die Wirksamkeit, sondern auch die Effizienz und Lernfähigkeit des IKS nachhaltig erhöht.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7814.2026.04.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7814 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-07-28 |
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