Die Verordnung über künstliche Intelligenz der Europäischen Union KI-VO [EU 2024/1689)] führt umfassende Anforderungen an die Governance-Strukturen von Organisationen ein, die künstliche Intelligenz (KI) in ihren Geschäftsabläufen und -modellen einsetzen. Trotz ihrer hohen praktischen Bedeutung liegen bislang nur wenige Studien vor, die die Auswirkungen der KI-VO beziehungsweise der KI-Regulatorik auf die etablierten Corporate-Governance- und Kontrollrahmen systematisch untersuchen. Eine anerkannte Best Practice hat sich dementsprechend noch nicht herausgebildet. Vor diesem Hintergrund erläutert dieser Beitrag die Anforderungen der KI-VO hinsichtlich ihrer Qualifizierung als Hard Law, der Rolle von harmonisierten Normen, der risikobasierten Management- und Kontrollsysteme, von Assurance und Prüfung, der damit einhergehenden Berichtspflichten sowie die extraterritoriale Wirkung für die Governance von KI-Anwendungen im Unternehmen. Erste Anwendungsbeispiele dienen als Orientierungsrahmen im Sinne einer sich erst entwickelnden Best Practice.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7814.2026.02.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7814 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-03-25 |
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